Wolfgang Amadé Mozart

1756

Salzburg

– 1791

Wien

Exsultate, jubilate KV 165

Entstehungszeit: 1773
Besetzung: Sopran, Streicher, 2 Oboen, Fagott, 2 Hörner
Dauer: 16 Minuten
Exsultate, Jubilate, KV 165 ist ein fröhliches und virtuos gestaltetes geistliches Werk für Solosopran und Orchester, das Wolfgang Amadeus Mozart 1773 während eines Aufenthalts in Mailand komponierte. Geschrieben für den berühmten Kastraten Venanzio Rauzzini, ist dieses Werk ein Paradebeispiel für Mozarts Fähigkeit, die menschliche Stimme brillant in Szene zu setzen. Die Motette besteht aus drei Sätzen, die mit einem abschließenden „Alleluja“ in einem mitreißenden Höhepunkt enden. Der erste Satz „Exsultate“ ist strahlend und jubelnd, während der zweite Satz, das ruhige „Tu virginum corona,“ eine lyrische Innigkeit aufweist, die die spirituelle Tiefe des Werkes betont.
Das Werk fordert technische Brillanz und Ausdruckskraft und zeigt Mozarts Gespür für die stimmliche Ausdrucksvielfalt. Exsultate, Jubilate ist als geistliche Motette konzipiert, wirkt jedoch fast wie ein Opernwerk, das Freude und Optimismus zum Ausdruck bringt. Das berühmte „Alleluja“ ist oft ein eigenes Konzertstück und gehört zu den beliebtesten Arien Mozarts, das durch seine Leichtigkeit und strahlende Virtuosität Generationen von Sängerinnen und Publikum fasziniert.

Aufführungen von

Exsultate, jubilate KV 165
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